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Cineastische Meisterwerke in 3D sind bis jetzt selten. Sicherlich macht Pixar/Disney gute Sachen und es gibt wahrscheinlich einen Haufen an animierten Kurzfilmen, die Kritiker in Tonnen von Lorbeeren betten, aber der ganz große Coup war noch nicht dabei. Das Projekt um LOL Boys und Hot City wird daran nicht viel ändern können, auch wenn es hier sehr ambitioniert zugeht -fette Grafik, krasser Soundtrack, derbste Choreografien. Jedoch lässt das Werk auf den zweiten Blick Originalität vermissen. Mit dem azurblauen Lada Nova durch SimCity düsen und den behinderten Cousin vom Road Runner aus dem Winterschlaf aufzuscheuchen ist zwar ein klassisches Motiv im Drama, wird hier aber derart runtergebrochen erzählt, dass einem schlichtweg der Spannungsbogen ab geht. Ok, hier ist diesmal Road Runner der Verfolger, doch dieser Kniff macht es trotzdem nicht aufregender. Was bleibt ist die Gewissheit, dass Acid und Phantasie zusammengehen wie Pommes und Kindergeburtstage -hilft, ist aber auch ganz schön chaotisch.

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Wenn Jerome Potter von den LOL Boys ein Video für die Marble Players macht, geht sowieso alles. Das ist ein Fakt, den man überall bzw. hier nachlesen kann (siehe den Satz zuvor). Sowohl Track, als auch Video sind wahrscheinlich aus dem Jahr 2122; das hört bzw. sieht man an den verwendeten Tönen und Farben, die es heutzutage ja noch gar nicht gibt. Die Marble Players sind Para One, Bobmo und Surkin, was ziemlich sick ist (sic!). Im positiven Sinne. Toll wäre es, wenn jemand ein Interview mit den Jungs macht und jeder sich so vorstellt, wie es Boybands in den 90ern bei VIVA gemacht haben: “Hi Germany, im Para One.” “Yo. I am Bombo.” “Hey, Im Surkin.” (alle zusammen) “…and together we are MARBLE PLAYERS. Woooo!” Was macht überhaupt Mola Adebisi -ist der noch bei Beate Uhse TV?