In einer gerechten Welt macht man mit solchen Songs Frauen klar. Aber wer bei der Nummer auf die Tanzfläche steppt um “Booty” abzugreifen, könnte genauso gut aus dem Gesicht bluten -die meisten Damen würden einen großen Bogen machen. Die Nummer ist so zuckersüß, dass man selbst mit Testosteronwerten eines geschlechtsreifen Bisons nicht den Player raushängen lassen kann. Dafür kann Leno Lovecraft aber nichts. Schuld ist unser gehemmter Umgang mit Kunst, die keinen Bock hat, stylish und deep und heterosexuell zu sein. Für so manchen ist es ein Problem, wenn die Musik nicht dem eigenen Image zuspielt, sondern eher klingt, wie der Soundtrack zu einer Sailor Moon Party. Dass das ganze auch noch so aussieht, verdanken wir, neben Leno selbt, an erster Stelle Simon Ward, u.a. dem Schöpfer des Videos von Gravity Rainbow -ein Meilenstein in der Geschichte entfesselter Psychosen. Da haben sich schon zwei Supernasen gefunden, hoffentlich geht da noch was.

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