Harte Drogen können durchaus bedeuten, dass man ohne Zähne in einem verlassenen Industriegebiet aufwacht und nach Penis riecht. Meistens aber sieht man einfach irgendwelchen Muster durch die Gegend flimmern und einem ist so ein bisschen schlecht. Das zweite Szenario wird gerne von der elektronischen Tanzmusik auch in Videoform aufgegriffen, allerdings ist das problematisch. Auf Drogen stellt sich die Frage, ob man sich solche visualisierten Trips unbedingt anschauen sollte oder ob das nicht zuviel des Guten wäre. Ohne Drogen sind diese Videos allerdings so spannend wie ein Bildschirmschoner. Auch der Clip zum neuen Werk von Egyptrixx bleibt in diesem Dilemma hängen. Das wirkt mehr wie die Semesterarbeit eines Grafik-Studenten oder ein Mood-Film, der bei Modeschauen im Hintergrund läuft. Selbstverständlich steckt da viel Arbeit drin, aber die steckte auch im PT Cruiser. Bei Ohbijou handelt es sich übrigens um eine, ebenfalls wie Egyptrixx aus Kanada stammende, Indie-Band, deren Beitrag zu diesem Song nicht ganz klar ist, aber es wird was mit dem “Uhhhhh” zu tun haben, das so in der Mitte auftaucht…oder ist es mehr ein “Ohhhoooo”? Wer hat die Lyrics?

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